
Starke Auftragslage für die Bremer Werft Lloyd
Die Bremer Werft Lloyd hat ihre Auftragsbücher bis 2030 vollständig gefüllt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 1,2 Milliarden Euro. Die Hauptauftraggeber sind die Reedereien TUI, Hapag-Lloyd und MSC. Diese haben sowohl Neubauten als auch Refits in Auftrag gegeben.
Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Verdopplung des Auftragsvolumens. Die Werft sieht sich in der Lage, die neuen Aufträge effizient zu bearbeiten. Die zusätzlichen Aufträge schaffen 320 neue Arbeitsplätze in der Region, was für den Arbeitsmarkt im Norden von Bedeutung ist.
Die Aufträge umfassen mehrere Kreuzfahrtschiffe, die sowohl für den Passagiertransport als auch für Kreuzfahrten eingesetzt werden. Refits sind notwendig, um ältere Schiffe auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und die Umweltstandards zu erfüllen. Neubauten sind ein Zeichen für das anhaltende Wachstum der Kreuzfahrtbranche, die sich in den letzten Jahren erholt hat.
Die Werft betont, dass die Investitionen in moderne Technologien und nachhaltige Lösungen entscheidend sind. Die Branche steht unter Druck, ihre Emissionen zu reduzieren. Um diesem Druck gerecht zu werden, sind auch die neuen Aufträge mit entsprechenden Umweltstandards verbunden. Beispielsweise werden Schiffe mit effizienteren Antriebssystemen und verbesserten Abgasreinigungssystemen ausgestattet.
Die Bremer Werft Lloyd ist ein wichtiger Akteur in der maritimen Industrie. Die voll ausgelasteten Auftragsbücher sind ein Indikator für die Stabilität und das Wachstum in diesem Sektor. Experten erwarten, dass die positive Entwicklung auch in den kommenden Jahren anhalten wird, da die Nachfrage nach Kreuzfahrten weiterhin hoch ist.
Die Werft plant, zur Erfüllung der neuen Anforderungen zusätzliches Fachpersonal einzustellen. Die Ausbildung und Integration neuer Mitarbeiter wird als wichtig angesehen, um die Qualität der Arbeit sicherzustellen. In den nächsten Monaten wird die Werft die Rekrutierung starten, um die neuen Stellen zu besetzen.




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