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OHB SE erhält ESA-Auftrag über 220 Millionen Euro für Satelliten

OHB SE erhält von der ESA einen Auftrag über 220 Millionen Euro für drei Erdbeobachtungssatelliten, Start 2029, 180 neue Ingenieursstellen.
OHB SE erhält ESA-Auftrag über 220 Millionen Euro für Satelliten
Foto: Küstenspiegel · KI-generiert
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Auftrag für Erdbeobachtungssatelliten

Die OHB SE aus Bremen hat einen Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt 220 Millionen Euro. Es umfasst die Entwicklung und den Bau von drei neuen Erdbeobachtungssatelliten. Der erste Start ist für das Jahr 2029 vorgesehen. Dies markiert einen weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen OHB und der ESA.

Die neuen Satelliten werden Teil des Copernicus-Programms sein, das der Überwachung der Umwelt und des Klimawandels dient. Die Satelliten sind mit hochmodernen Sensoren ausgestattet, die präzise Daten zur Erdbeobachtung liefern. Dies ist besonders für die Analyse von Naturkatastrophen und zur Unterstützung von Umweltpolitik von Bedeutung.

Das Auftragsvolumen von 220 Millionen Euro stellt eine signifikante Investition dar. Im Vergleich zu den vorherigen Aufträgen zeigt dies ein Wachstum im Bereich der Raumfahrttechnologie. OHB plant, rund 180 neue Ingenieursstellen zu schaffen, um die Anforderungen des Projekts zu erfüllen. Dies ist ein wichtiges Signal für den Arbeitsmarkt in Bremen und der Region.

Im Jahr 2022 erzielte OHB einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Raumfahrtsparte trug erheblich zu diesem Wachstum bei. Mit dem neuen ESA-Auftrag wird erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Die Entwicklung der Satelliten wird in den kommenden Jahren hohe Anforderungen an die Ingenieure stellen. Dies betrifft sowohl die technische Umsetzung als auch die Einhaltung der Zeitpläne. OHB hat bereits Erfahrung in der Entwicklung ähnlicher Systeme und kann auf ein breites Know-how zurückgreifen.

Die ESA verfolgt mit diesem Auftrag das Ziel, die Kapazitäten zur Erdbeobachtung auszubauen und die europäische Unabhängigkeit in der Raumfahrt zu stärken. Die neuen Satelliten werden nicht nur für wissenschaftliche Zwecke genutzt, sondern auch für kommerzielle Anwendungen.

Insgesamt zeigt der Auftrag von OHB SE, dass die Raumfahrtindustrie in Deutschland weiterhin wächst. Die Zusammenarbeit mit der ESA wird voraussichtlich positive Auswirkungen auf die gesamte Branche haben.

K

Florian Lühnert

Küstenspiegel-Redaktion
Florian deckt den Containerumschlag, die Werften und die maritime Wirtschaft im Nordwesten ab. Volkswirt aus Bremerhaven.

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